Fünf Stunden Wettkampf bei 30 Grad

Neben 3000 eisernen Damen und Herren sind bei Österreichs größtem Triathlon über die Halbdistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,1 km Laufen) bei bestem Wetter um die 30 Grad auch Athleten von der LG Warching am Start. Theresa Wild, Carola Wild, Stephan Sperger, Felix Ferber, Fabian Ferber und die Staffel um Anna Berger, Sarah Fischer und Gerdi Ferber – alle reisten bereits 2 Tage eher an, um sich mit der Wettkampfstrecke und den Gegebenheiten vor Ort vertraut zu machen.

 


Start ist am Sonntag ab 7 Uhr im neuen Rolling Wave Start Modus. Jede/r begibt sich anhand seiner geschätzten Schwimmzeit in der jeweiligen Startgruppe ins Wasser. St. Pöltens Alleinstellungsmerkmal ist, dass hintereinander in zwei Seen geschwommen wird, unterbrochen von einem 300m langen Landgang. Als erster LG Warchinger kam Lukas Berger mit einer schnellen Zeit von 31:19 min aus dem Wasser, gefolgt von Theresa Wild (33:28 min). Anschließend geht es Schlag auf Schlag und Felix Ferber, Carola Wild, Stephan Sperger und Fabian Ferber wechselten auf das Rad.

 

Die 90 km lange Radstrecke mit 880 hm führt über einen extra für das Rennen gesperrten Autobahnabschnitt von 20 km, danach geht es entlang der Donau durch die Wachau und wieder zurück zum zweiten Wechsel. Mit 33,8 km/h fuhr Lukas Berger nach 2:39:31 h, gefolgt von Theresa Wild 2:44:26 h.

 

Den abschließenden Halbmarathon, ihrer Lieblingsdisziplin, läuft Theresa in 1:28:33 h und belegt mit der Gesamtzeit von 4:52:31 h den 1. Platz in ihrer Altersklasse. Durch ihre Topplatzierung hat sie sich einen Startplatz für die Ironman 70.3 WM in Südafrika gesichert, doch aufgrund der Kosten, der Entfernung und der bereits bestehenden Wettkampfplanung nimmt sie diesen nicht an.

 

Lukas Berger rennt souverän in hervorragenden 4:56:12 h bei seiner ersten Mitteldistanz über die Ziellinie. Die routinierte Carola Wild freut sich über den starken 3. Platz in Ihrer AK 45-49 in 5:22:12 h.

 

Die Triathlon-Rookies Stephan Sperger (5:34:31h), Fabian Ferber (5:38:39 h) und Felix Ferber (6:00:05 h) teilen sich ihr Rennen klug ein und finishten stolz und glücklich ihren ersten Ironman 70.3.

 

Die Damenstaffel um Startschwimmerin Anna Berger (39:26 min), Radfahrerin Sarah Fischer (3:06:59 min) und Läuferin Gerdi Ferber (1:47:42 min) errangen einen starken 3. Platz in der Staffelwertung (5:38:55 h).

 

Allen Starter ist wieder bewusst, wie hart so ein Rennen ist. Für Carola war dies eine Vorbereitung für den Ironman Austria in Klagenfurt am 1.7 und für Theresa und Lukas folgt nun die Deutsche Meisterschaft über die Mitteldistanz in Ingolstadt am 10.6.2018.