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Triathlon - ein Sommersport? Eiskalter Aquathlon statt Triathlon

Zell am See: Der Wetterumschwung am letzten August Wochenende wurde für viele

Triathleten, die sich auf den Ironman 70.3 Zell am See vorbereitet hatten, zum Verhängnis.

Aufgrund der tiefen Temperaturen von 2 Grad am Filzensattel, dem höchsten Punkt der

Radstrecke, entschieden die Veranstalter das Rennen aus Sicherheitsgründen als "Swim-

Run" Veranstaltung auszutragen.

 


Der Startschuss für die 2.500 Athleten fiel, zwei Stunden später als geplant, um 13 Uhr.

Der Zeller See wurde mit einer Wassertemperatur von 21 Grad so gleich zum wärmsten

Ort des Rennens. Nach der 1,9 km langen Schwimmstrecke ging es nicht wie gewohnt auf

die 90 km lange Radstrecke, sondern direkt auf die mit nur 5 Grad eisige und windige

Laufstrecke, die die Sportler an der Seeufer Promenade entlangführte. Dort trotzten

tausenden Zuschauer ebenso der Kälte und heizten den Athleten ordentlich ein.

 

Mit Manuela Müller und Stephan Sperger mischten sich auch zwei Athleten der LG

Warching in das Starterfeld. Die beiden kletterten mit exakt der gleichen Schwimmzeit

nach 39:46 min aus den Fluten des glasklaren Sees. Beim Laufen hatte Stephan die

schnelleren Beine und konnte nach insgesamt 2:28:43 Stunden das Rennen beenden.

Manuela folgte ihm mit einer Gesamtzeit von 2:41:14 h durch den Zielbogen in der Altstadt

von Zell am See.

(Bericht: Manuela Müller)