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1. Wettkampf unter neuen Vorzeichen

Den Sonntag am 02. August 2020 werden sich viele Sportler der Region fett im Kalender angestrichen haben. Es war der erste Wettkampf nach der Corona-Pause. Der TSV Oettingen veranstaltete seinen jährlichen Sprinttriathlon und insgesamt sechs Athleten aus dem Warchinger Lager waren mit am Start. Genau genommen waren es nur drei Vereinsmitglieder, denn bei Triathlonwettkämpfen starten Theresa Wild, Wolfgang Wild und Florian Griesbach traditionell für das Triathlonteam "LaCarrera Triteam Rothsee".

 

Die Veranstaltung war von den Organisatoren bestens auf die Corona Rahmenbedingungen abgestimmt. Es gab seperate Regeln für einchecken, Start und auch in allen anderen Bereichen, so dass selbst erfahrene Haudegen wieder ein erstes Mal erleben durften. So gehörten verpflichtene Hygienebedingungen, Mundschutz und leere Zuschauerränge zum beliebten Sprinttriathlon.

 

Startschuss war ab 9 Uhr im 15sec Modus im Einzelstart. Glück hatten die Athleten mit dem Wetter, denn anstatt der tropischen Sommertemperaturen der letzten Tage, zeigte das Thermometer einen Wert leicht über 20 Grad an. Top motiviert ging es für die 6 Warchinger in den Wettkampf. Die einzige Frau aus dem Warchinger Sextett, Theresa Wild, wusste mit einem hervorragenden 2. Gesamplatz und einer Zeit von 1:13:28 zu überzeugen. Wenn man sich die Zeit von Florian Griesbach so ansieht, 1:13:53 könnte man vermuten, dass da jemand Hase für seinen Hasen spielte. Doch die Recherchen haben ergeben, dass dem nicht so wahr und das Pärchenduell fair von Theresa gewonnen wurde. Ob dieses familieninterne Duell noch private Folgen in Form von Küchendienst oder dergleichen hatte, konnte bis Redaktionsschluss nicht in Erfahrung gebracht werden.

 

Der hausbaugeschädigte Wolfgang Wild zeigte sich mit seinem 60. Platz und 1:21:12 Stunden sehr zufrieden und bewies, dass trotz harter körperlicher Arbeit und unter strenger Führung von weiblicher Bauaufsicht eine Topzeit immer möglich ist.

 

Ihren jährlichen Abstecher ins Lager der Triathleten absolvierten auch die drei Dauerläufer Günter Kitzinger, Thomas Kreppold und Jürgen Zimmer mit Bravour. Günter Kitzinger (auf dem Foto ganz rechts) bewies, dass das Rentnerdasein nicht nur zu einem angedeuteten Sixpack, sondern auch zu sportliche Höchstleistungen mit beeindruckenden 1:25:12 Stunden (84. Platz) führen kann.

 

Zu guter Letzt zeigten die Corona-Außenbereich-Auf-Vordermann-Bringer Thomas Kreppold (1:27:19 Std, 93.) und Jürgen Zimmermann (1:34:39 Std, 107.), dass Landschaftsgartenarbeit durchaus zu fitten Körpern und beachtlichen Ausdauerleistungen beitragen kann.

 

Anhand der gezeigten Leistungen und dem Umständen wäre zu überlegen, ob bei der LG Warching nicht handwerkliches Arbeiten mit in den Trainingsplan aufgenommen werden sollte.