Zeitungsbericht New York


Die Läufergruppe LG Warching war mit 14 Startern bei der 42. Auflage des New York Marathons.

Ausblick von „Top of the Rock“ – Besichtigung des Rockefeller Center mit Blick auf den Zieleinlauf des Marathons, den Centrel Park von New York.
Ausblick von „Top of the Rock“ – Besichtigung des Rockefeller Center mit Blick auf den Zieleinlauf des Marathons, den Centrel Park von New York.

Gerdi Ferber startete durch und belegte in 

New York Platz Zwei in der AK W50.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der New York Marathon gehört zu der größten Marathonveranstaltung auf der Welt. Rund 47.000 Läufer aus der ganzen Welt waren insgesamt mit von der Partie und sorgten für ein einzigartiges Lauferlebniss. Besonderes Highlight für die Teilnehmer war nach dem Start, die Überquerung der Atlantikbrücke, mit fast 4 km Gesamtlänge, mit Blick auf die atemberaubende Skyline von Manhatten. Die komplette Strecke war von Zuschauermassen und Musikbands gesäumt, die unermütlich jeden Läufer anfeuerten und die Marathoni’s in einen richtigen Rausch versetzten. Die Warchinger Läufergruppe geht schon seit 2002 auf gemeinsame Marathonreisen aber eine solche Begeisterung und Stimmung der Zuschauer hatten sie bis dato noch auf keiner Veranstaltung erlebt.

 

Der Sieger Geoffrey Mutai hat bewiesen, dass auch auf der welligen Strecke des New-York-Marathons Weltklassezeiten möglich sind.

Und auch die ambitionierten Läufer und Läuferinnen des LG Warching haben es auf der schweren Strecke in New York ordentlich krachen lassen.

 

Bei sehr guten Witterungsbedingungen – Temperaturen von knapp 10 Grad Celsius zur Startzeit, Sonne und praktisch kein Wind – setzte sich Wolfgang Wild als schnellster männlicher Läufer mit 3:05:00 durch und belegte Gesamtplatz 1566 unter den 47.000 Läufern. Dieter Walter konnte seine persönliche Marathon-Bestzeit knacken und finishte nach 3:25:57 als Zweitplatzierter Vereinsläufer. Gerdi Ferber, momentan in der Form ihres Lebens konnte sich als Drittschnellste Vereinsläuferin Gesamt einreihen und verbesserte ihre Marathon-Bestzeit gleich um 5 Minuten. Sie kam überglücklich nach 3:26:23 in Ziel und konnte die Zeit kaum fassen. Sie erreichte unter allen Deutschen Teilnehmerinnen den hervorragenden Sechsten Gesamtplatz und belegte in ihrer AK W50 sogar Platz Zwei.

Für Christiane Kitzinger war es der erste Marathonstart und ein großer Traum in New York zu finishen. Sie konnte die Strecke in 5:12:58 bewältigen und hatte ein unvergessliches Lauferlebniss.

 

Weitere Ergebnisse der Läufer:

3:29:47 Martin Dirr 

3:31:39 Günther Pfefferer   

3:34:18 Roland Gruber         

3:39:39 Carola Wild             

3:43:39 Hannelore Gruber     

3:44:53 Karlheinz Leinfelder 

3:47:40 Günther Kitzinger     

4:02:26 Walter Straub           

4:22:44 Arthur Hofer           

4:27:56 Fritz Eberhart        

5:12:58 Christiane Kitzinger 

 

Für die Marathoni’s und den mit angereisten Fans war es eine harte Woche, die lange Flugreise, Tage vor der eigentlichen Marathonveranstaltung wurden schon mehrere Sightseeing Marathons absolviert, dass alle Erwartungen der gemeinsamen Reise überstieg. Für einen Teil der Warchinger hieß es dann am Montag nach dem Wettkampf, Abflug in die Heimat. Der Großteil der Gruppe aber, nutzte den Amerikaaufenthalt und ging noch anschließend auf eine 3-wöchige Amerikareise.


Nachrichten aus New York – Manhatten

Sonntag, 06.11.2011

Alle Marathoni's sind gesund und munter ins Ziel gekommen. Gerdi Ferber ist in der Form ihres Lebens und verbesserte ihre Marathonbestzeit um 5 Minuten, auf dieser schweren Marathonstrecke. Sie hat jetzt den Spitznamen "Schwarze Gazelle". Dieter Walter konnte ebenfalls eine Bestzeit abliefern. Carola Wild kam ins Ziel, aber die Zeitmessung hat nicht korrekt funktioniert. Abends ging es dann noch auf das Empire Statebuilding um New York bei Nacht zu bestaunen. Bei ein paar halben Bier ließen dann Fans und Läufer den Tag ausklingen.


Samstag, 05.11.2011

Die letzte Nacht war für alle etwas kurz, aufgrund der hohen Bierpreise in den Kneipen, 7,50 Doller für eine Pfütze, wurde kurzerhand beschlossen im Hotel eine Lobbyparty abzuhalten.

Für eine Handvoll Marathoni's begann der Samstag Morgen aufgrund des Schlafmangels deshalb schon sehr früh.

Um 7:00 Uhr gings auf den Broadway zum letzten Formqueck und Warmlaufen. Die Kulisse war einzigartig und der Zieleinlauf wurde schon einmal in Augenschein genommen.

Jetzt wird es schön langsam ernst und die Anspannung steigt. Wie fühlen sich die Beine an, was tut alles weh?

Als letzter Programmpunkt steht heute eine Bootsfahrt auf dem Hudson River. Vorbei an der Freiheitsstatue und zum East River unter drei gigantischen Brücken der Brooklyn-, Manhatten-, und Williamsburgbridge.

Die Stadt New York ist wirklich eine Stadt der Superlative, doch wie bei allen Städtemarathons ist es im Vorfeld für die Läufer schwierig. Es wird zu viel durch die Stadt gelaufen, was für gute Zeiten nicht gerade förderlich ist. Aber auch die vernünftige Nahrungsaufnahme stellt sich für die Marathoni's in New York als äußert schwierig dar. Es gibt zwar an jeder Ecke Snackbars, aber die Amerikaner lieben den totalen Fast Food. Pizza, Hotdog, Hamburger, Pommes und alles immer "to go". Aber ab und zu läuft man dann doch an einer "Food-Stadtion" vorbei, die einigermaßen etwas gesundes anbietet. Hier kann man sich auf Wunsch Pasta und Salate zusammenstellen, und vor allem frisch zubereitet lassen.

Die Rettung für das Carboloading vor den 42,195 km. Abends geht es noch nach China Town! Mal sehen, welche Spezialitäten uns da erwarten. 

 



Mittwoch, 02.11.2011

Die Marathonis sind am 02. November gut in New York angekommen.

Das Wetter ist in Manhatten trocken und hat angenehme Temperaturen.

Alle sind gesund und munter. Jeden Tag sind die Warchinger Läufer mit ihren Fans unterwegs und erkunden die Stadt. Fazit nach nur zwei Tagen: es wird nicht nur "ein" Marathon gelaufen.

Gestern wurden auch schon die Startunterlagen abgeholt und der Adrenalinspiegel stieg schon beim Erhalt der Startnummer enorm. Am Nachmittag stand ein Hubschrauberrundflug über Manhatten an. Es war gigantisch über die Wolkenkratzer zu fliegen und die Freiheitsstatue zu umkreisen. Abends wurden die Läufer nach einem Restaurantbesuch im Steakhouse noch mit einer Stretchlimousine nach Hause gebracht. Wir sind einfach richtige Stars.

Heute am 04. November steht eine Bustour und die Besichtigung des Rockefeller Centers an. Die Warchinger haben Mühe das ganze Programm unterzubringen.